Die Lösung im Überblick

Die Shutdown-Software, die Ihr ganzes Rechenzentrum versteht

Server, VMs, Storage, Netzwerk: Der VMShutdownManager fährt komplexe IT-Infrastrukturen kontrolliert und in der richtigen Reihenfolge herunter – und automatisiert auch den Wiederanlauf. Eine Lösung statt vieler Skripte.

Eine Shutdown-Management-Software automatisiert das geordnete Herunterfahren („graceful shutdown“) und Wiederhochfahren einer IT-Infrastruktur. Sie sorgt dafür, dass bei Stromausfall, Wartung oder Notfall jede Komponente zum richtigen Zeitpunkt gestoppt wird: erst Applikationen und VMs, dann Hypervisoren, dann Storage und Netzwerk.

Der Unterschied zu USV-Hersteller-Tools und Eigenbau-Skripten: Der VMShutdownManager kennt die Abhängigkeiten zwischen den Systemen, prüft nach jedem Schritt den tatsächlichen Zustand und protokolliert den gesamten Ablauf – revisionssicher und reproduzierbar.

  • Geordneter Shutdown aller Komponenten – VMs, Hosts, Storage, Netzwerk, Dienste
  • Automatisierter Start und Wiederanlauf – zustandsbasiert, ohne manuelle Eingriffe
  • Frei konfigurierbare Reihenfolgen – über ein grafisches Web-Frontend
  • Eigene Kommandos vor dem Shutdown – z. B. das Beenden eines Dienstes
  • Verbindungstests mit E-Mail-Alarm – Störungen fallen auf, bevor es ernst wird

Einsatzszenarien

Ein Werkzeug, vier Situationen

Stromausfall

158.496 Versorgungsunterbrechungen gab es 2023 allein in Deutschland. Der VMShutdownManager fängt den Ernstfall automatisch ab – Tag und Nacht.

Wartung & Umzug

Geplante Abschaltungen laufen nach demselben getesteten Plan wie der Notfall – ohne Nachtschichten und ohne vergessene Systeme.

Compliance

NIS2, DORA, KRITIS, BAIT: Wiederanlauffähigkeit muss technisch umgesetzt, dokumentiert und regelmäßig getestet werden. Genau das liefert der VMShutdownManager.

Cloud-Kosten

Workloads, die nur zu Bürozeiten gebraucht werden, schalten sich zeitgesteuert ab – etwa in der IONOS Cloud.

Architektur

Agentenlos, modular, unabhängig

Der VMShutdownManager läuft auf separater Hardware außerhalb Ihrer RZ-Infrastruktur – und bleibt damit auch dann handlungsfähig, wenn Ihre Umgebung bereits im Notbetrieb ist. Auf den zu steuernden Systemen wird keinerlei Software installiert.

Module verbinden die Plattform mit Ihren Zielsystemen: Hypervisoren, Storage, Cloud, SSH- und PowerShell-Umgebungen, Server-Hardware via Redfish/IPMI. Ein Host kann mehrere Hosttypen besitzen und erhält genau die Funktionen, die Ihre Abläufe erfordern.

  • Separate Hardware: unabhängig von der Datacenter-Infrastruktur, fährt sich selbst als letzter Dienst geordnet herunter
  • Keine Agents: Steuerung über standardisierte Schnittstellen (APIs, SSH, WinRM, Redfish)
  • Modular erweiterbar: neue Module bringen neue Zielsysteme und Protokolle
  • Rollenbasierte Benutzerverwaltung: klare Verantwortlichkeiten im Team
  • Schlanke Konfiguration: nur individuell zu behandelnde VMs werden angelegt – der Rest läuft automatisch

Der Vergleich

Skript, Hersteller-Tool oder Shutdown-Management?

Viele Rechenzentren starten mit Bordmitteln. Spätestens wenn die Umgebung wächst, zeigt sich der Unterschied.

Vergleich: Eigene Skripte, USV-Hersteller-Tools und VMShutdownManager
Kriterium Eigene Skripte USV-Hersteller-Tools VMShutdownManager
Abhängigkeiten & Reihenfolgen manuell programmiert, fehleranfällig meist nur einfache Sequenzen grafisch konfigurierbare Ausführungspläne mit Statusprüfungen
USV-Herstellerbindung keine an den jeweiligen Hersteller gebunden herstellerunabhängig – jede USV
Automatischer Wiederanlauf selten umgesetzt eingeschränkt zustandsbasiert über Wake-on-LAN, Redfish/IPMI & Hypervisor-APIs
Überwachung im Alltag keine USV-bezogen regelmäßige Verbindungstests aller Komponenten, E-Mail-Alarme
Wartung & Weiterentwicklung hängt an einzelnen Personen abhängig vom Hersteller-Roadmap Software-Maintenance mit Updates, Support aus Deutschland

Sie kommen von PowerChute oder Eaton IPP? Hier finden Sie den ausführlichen Vergleich.

FAQ

Häufige Fragen zur Shutdown-Software

Für welche Umgebungen eignet sich der VMShutdownManager?

Für alle – von der einfachen Zwei-Host-Umgebung bis zum komplexen Rechenzentrum mit mehreren Hypervisoren, verteiltem Storage und mehreren USV-Systemen. Die Konfiguration wächst mit: Einfache Umgebungen sind in kurzer Zeit produktiv.

Was bedeutet „graceful shutdown“ konkret?

Ein graceful shutdown beendet erst die Anwendungen und Gastbetriebssysteme, dann die Hosts und zuletzt Storage und Netzwerk – jeweils mit Bestätigung des erreichten Zustands. So bleiben Daten konsistent und der Wiederanlauf funktioniert ohne Reparaturen.

Welche Systeme werden unterstützt?

VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Proxmox VE, DataCore SANsymphony (ab 10.0), Windows-Systeme mit PowerShell-Remoting, beliebige Systeme mit SSH-Zugang (Linux, Storage, Firewalls, NAS), IPMI-/Redfish-Schnittstellen (HP iLO, Dell iDRAC u. a.) sowie IONOS Cloud. Weitere Systeme folgen über zusätzliche Module.

Wie schnell ist die Lösung einsatzbereit?

Benötigt werden ein Windows-Rechner (ab Windows 11 / Windows Server 2016) und eine SQL Server 2022 Express Instanz. Nach Installation und Grundkonfiguration legen Sie Zugangsdaten und Infrastruktur an – einfache Umgebungen sind typischerweise am selben Tag testbereit. In der Live-Demo zeigen wir Ihnen den kompletten Weg.

Sehen Sie den VMShutdownManager live in Aktion

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